Britisch Kurzhaar
Blaue Katzen waren in Frankreich
auf den Bretonischen Inseln,
in den Waldgebieten der
Normandiesowie in der Gegend um Paris anzutreffen.

1747, Jean-Baptiste Perroneau
Portrait de Magdaleine
Pinceloup de la Grange
Neben vielen Legenden über die Herkunft dieses Namens gibt es eine wahrscheinliche Erklärung:
Im 18. Jahrhundert wurde eine Wolle aus Spanien nach Frankreich importiert, die "Pile des Chartreux" genannt wurde. Diese Wolle war sehr weich und von grauer Farbe. Möglicherweise wurden die Katzen wegen ihrer Fellfarbe und ihres dichten, wolligen Unterfells analog zu dem bekannten spanischen Stoff "Chat des Chartreux" genannt, was auch darauf verweist, daß die Kartäuserkatze bis zum 19. Jahrhundert auch immer wieder als Pelztier genutzt wurde.

Auf der bretonischen Insel "
Belle Ile" fanden Suzanne Leger und ihre Schwester Christine eine große Anzahl freilebender blauer Katzen. Mitte der dreißiger Jahre des 20.Jahrhunderts begann unter ihrem Zwingernamen "De Guerveur" die erste gezielte Chartreuxzucht.
Auch in England erfuhr man von der Existenz der legendären blauen Katze. Die Briten gaben sich jedoch mit dem Urtyp Chartreux nicht zufrieden und verbesserten Typ und Augenfarbe durch Einkreuzung blauer Perserkatzen mit orange- bis kupferfarbenen Augen. Später entstanden British Shorthair auch in Schwarz, Weiß, Creme und diversen anderen Farben durch Einkreuzung von Perserkatzen.