Claudio André Taffarel


Claudio André Taffarel, Torhüter

Geboren in Brasilien am 08.05.1966 Stand im Tor bei:
Internacional  01/85 - 06/90
AC Parma  07/90 - 06/93
AC Reggiana  07/93 - 12/94
Atlético Mineiro  01/95 - 06/98
Galatasaray Istanbul  07/98 - 06/01
FC Parma  07/01 - 06/03
Sein größter Erfolg war der Gewinn der Weltmeisterschaft 1994 in den USA.
Das Finale zwischen Brasilien und Italien fand am 17.07.1994 um 15.30 Uhr in Los Angeles (Pasadena) statt.

Die Aufstellungen waren:
Brasilien: Taffarel, Jorginho (21. Cafú), Aldair, Marcio Santos, Branco, Dunga, Mauro Silva, Mazinho, Zinho (106. Viola), Romário, Bebeto,
Italien: Pagliuca, Mussi (35. Appoloni), Baresi, Bennarivo, Maldini, Berti, D. Baggio (95. Evani), Albertini, Donadoni, R. Baggio, Massaro

Baggio verschiesst
Die Entscheidung fiel im Elfmeterschiessen:
Baresi verschiesst
Pagliuca hält gegen Mauro Silva
0 - 1 Albertini
1 - 1 Romário
1 - 2 Evani
2 - 2 Branco
Taffarel hält gegen Massaro
3 - 2 Dunga
R. Baggio verschiesst.

Taffarel hält gegen Cocu

Taffarel hält gegen de Boer
1998, im Halbfinale der WM in Frankreich entschied ebenfalls ein Elfmeterschießen gegen die Niederlande:

1 - 0 Ronaldo
1 - 1 F. de Boer
2 - 1 Rivaldo
2 - 2 Bergkamp
3 - 2 Emerson
Taffarel hält gegen Cocu
4 - 2 Dunga
Taffarel hält gegen R. de Boer.

Taffarel wurde zum Star der Südamerikaner, als er die Schüsse von Ronald de Boer und Cocu halten konnte. Staatspräsident Fernando Henrique Cardoso erklärte Taffarel sogar offiziell zum nationalen Helden.


Doch nachdem Brasilien das WM-Finale gegen Frankreich verlor, war Taffarel in Brasilien schnell vergessen. Der Gewinn des UEFA-Cup 2000 mit Galatasaray Istanbul interessierte in seiner Heimat niemanden mehr.
Noch im July 2003 dachte Taffarel über eine Verlängerung seines Vertrags beim AC Parma nach:
«Ich möchte spielen und mich noch nicht zur Ruhe setzen. Wenn ich in den nächsten Tagen kein anderes Angebot bekomme, akzeptiere ich bei Parma.»
Parma hatte einen Jahresvertag angeboten, der, wenn er ihn annähme, Taffarel eine Rolle als dritter oder vierter Torwart in Aussicht stellte.
Das ersehnte Angebot kam vom italienischen Serie-A-Klub FC Empoli.
Doch eine Autopanne auf der Autostrada zwischen Parma und Empoli nahm Taffarel als göttlichen Wink. Er sagte:
«Dass mein Auto nicht mehr wollte, das war kein Zufall. Gott wollte mir sagen: "Claudio, es ist Zeit aufzuhören!" Ich wusste, dass mein Leben als Fußballspieler genau hier zu Ende ist»,
und er beendete mit 37 Jahren seine Karriere.
«Ich werde», so Taffarel, «ein Restaurant eröffnen, wahrscheinlich in Parma







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